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28. September 2026Die Erkältungssaison 2025/26 war deutlich ruhiger als das Vorjahr mit 35 % weniger Suchen nach Erkältungsbeschwerden. Das Suchinteresse konzentriert sich zwischen Dezember und Februar, wobei einzelne Beschwerden wie Grippe im Spitzenmonat 25-mal häufiger gesucht werden als im Sommer.
- 35 % weniger Suchen nach Erkältungsbeschwerden in Saison 2025/26
- Höchststand im Februar 2025: 676.500 Suchen nach Erkältungsbegriffen
- Grippe wird im Spitzenmonat 25-mal so oft gesucht wie im Sommer
Die Erkältungssaison 2025/26 war deutlich ruhiger als das Jahr davor. Das Interesse an Vitamin D erreichte trotzdem einen Höchstwert. Wir haben die monatlichen Google-Suchen nach 31 typischen Winterbeschwerden von September 2024 bis August 2026 ausgewertet.
Die wichtigsten Ergebnisse
- Grippewelle im Februar 2025: Mit rund 676.500 Suchen im Monat erreichten die Erkältungsbegriffe ihren Höchststand. Im Februar 2026 waren es mit 350.800 fast die Hälfte weniger.
- Grippe und Husten schwanken am stärksten: Im Spitzenmonat wird „Grippe“ 25-mal so oft gesucht wie im Sommer, „Husten“ 20-mal so oft.
- Norovirus im Januar: Im Januar 2025 suchten rund 301.000 Menschen nach dem Magen-Darm-Erreger, siebenmal so viele wie im Spätsommer.
- Vorsorge kommt spät: Nach „Immunsystem stärken“ wird am häufigsten im Januar gesucht, „Erkältung“ erreicht seinen Höchststand dagegen schon im Oktober.
- Winterblues: „Winterdepression“ wird im November 31-mal so oft gesucht wie im Juli, stärker schwankt kein anderer Begriff.
Wie entwickelt sich das Suchinteresse im Jahresverlauf?

Wann hat welche Suche ihren Höhepunkt?
Der Saisonkalender zeigt, in welchem Monat die einzelnen Suchbegriffe am häufigsten eingegeben werden.
ErkältungSchnupfenHalsschmerzenHeiserkeitVitamin C
ZinkVitamin-D-MangelWinterdepressionLippenherpes
Magen-Darm-Grippe
NorovirusImmunsystem stärkenMelatoninTrockene HautSpröde Lippen
GrippeHustenFieberNasennebenhöhlenentzündungRissige HändeVitamin D
Welche Beschwerden sind am stärksten saisonal?

Was heißt das für die kommende Saison?
Einordnung von Marco Fechner, PTA
- Vitamin D: Ob ein Mangel vorliegt, zeigt nur ein Bluttest. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt 20 µg (800 I.E.) pro Tag als Schätzwert, wenn der Körper selbst kaum Vitamin D bildet.
- Noroviren: Gründliches Händewaschen mit Seife ist der wichtigste Schutz. Ein Desinfektionsmittel muss mindestens „begrenzt viruzid PLUS“ sein.
- Schlaf im Winter: Wenig Tageslicht bringt die innere Uhr leicht durcheinander. Feste Schlafenszeiten und Tageslicht am Morgen helfen.
- Haut im Winter: Lauwarmes statt heißes Wasser und rückfettende Pflege helfen gegen trockene, rissige Haut.
- Wann zum Arzt? Bei hohem Fieber über mehrere Tage, Atemnot oder starkem Flüssigkeitsverlust gehört man in ärztliche Behandlung.
Methodik
Grundlage sind monatliche Google-Suchvolumen für Deutschland (Google Ads, abgerufen über DataForSEO) von September 2024 bis August 2026 für 31 Suchbegriffe in sechs Themengruppen: Erkältung, Magen-Darm, Immunsystem, Vitamin D & Stimmung, Schlaf und Haut im Winter. Die Werte sind gerundete Schätzungen von Google. Die Erkältungssaison umfasst jeweils Oktober bis März. Für einzelne Begriffe wie „Schuppenflechte“ oder „Neurodermitis“ lagen keine Daten vor.
Für Redaktionen: Daten und Grafiken frei verwenden
Ergebnisse und Grafiken dürfen mit der Quellenangabe „N1 Healthcare / n1.de“ und einem Link auf diese Seite frei verwendet werden. Rohdaten stellen wir auf Anfrage gern zur Verfügung.
Grafiken in hoher Auflösung: Suchverlauf (PNG) · Saisonschwankung (PNG)

Fachlich geprüft von: Marco Fechner, PTA, N1 Produktexperte
Zuletzt aktualisiert: 28.09.2026
Unsere Ratgeber ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung.

