
Blähbauch loswerden: Was wirklich hilft
12. Oktober 2026Die besten Zinkquellen sind Austern, Rindfleisch, Kalbsleber und Innereien bei tierischen Produkten sowie Kürbiskerne, Cashewkerne, Haferflocken und Linsen bei pflanzlichen Quellen. Zink aus tierischen Lebensmitteln wird vom Körper besser aufgenommen als aus pflanzlichen Quellen.
- Austern enthalten ca. 16 mg Zink pro 100 g, Kalbsleber ca. 8 mg.
- Erwachsene benötigen täglich 7–10 mg (Frauen) oder 11–16 mg (Männer) Zink.
- Phytate in pflanzlichen Lebensmitteln hemmen die Zinkaufnahme; Einweichen reduziert dies.
Lebensmittel mit Zink sind vor allem Fleisch, Meeresfrüchte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Milchprodukte. Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das der Körper nicht selbst bilden kann – es muss täglich über die Nahrung aufgenommen werden.

Zink ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es trägt laut zugelassenen EU-Health-Claims zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zum Erhalt normaler Haut, Haare und Nägel sowie zu einer normalen kognitiven Funktion bei. Da der Körper kaum Zinkreserven anlegt, ist eine regelmäßige Zufuhr über die Ernährung wichtig. Das Thema gewinnt auch deshalb an Aufmerksamkeit, weil sich Ernährungsgewohnheiten verändern: Immer mehr Menschen ernähren sich bewusst pflanzenbetont oder vegan, was eine gezielte Lebensmittelauswahl zur Zinkversorgung wichtiger macht als noch vor einigen Jahren. Auch aktuelle Ernährungsberichte beobachten diesen Trend seit Jahren kontinuierlich und empfehlen, die Nährstoffzufuhr bei stark pflanzenbasierter Kost regelmäßig zu überprüfen. Mehr Hintergrundwissen zum Spurenelement findest du im Zink-Wiki.
Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Zink?
Die höchsten Zinkgehalte liefern tierische Lebensmittel, da Zink hier besser aufgenommen werden kann als aus pflanzlichen Quellen. Austern gelten als eine der zinkreichsten Lebensmittelquellen überhaupt, gefolgt von Rind- und Kalbfleisch sowie Innereien wie Leber.
Auch pflanzliche Lebensmittel können relevante Mengen Zink liefern, etwa Kürbiskerne, Cashewkerne, Haferflocken und Linsen. Allerdings enthalten viele pflanzliche Quellen auch Phytate, die die Zinkaufnahme hemmen können. Wer sich überwiegend pflanzlich ernährt, sollte laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) auf eine etwas höhere Zinkzufuhr achten.
Tierische Zinkquellen im Überblick
- Austern
- Rindfleisch
- Kalbsleber
- Hühnereier
- Käse, zum Beispiel Emmentaler
Pflanzliche Zinkquellen im Überblick
- Kürbiskerne
- Cashewkerne
- Haferflocken
- Linsen und Kichererbsen
- Vollkornprodukte
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Wie viel Zink enthalten gängige Lebensmittel?
Die folgende Tabelle zeigt typische Zinkgehalte pro 100 Gramm Lebensmittel laut Nährwerttabellen des Bundeslebensmittelschlüssels, einer Datenbank, die am Max Rubner-Institut gepflegt wird.
| Lebensmittel | Zinkgehalt pro 100 g |
|---|---|
| Austern | ca. 16 mg |
| Kalbsleber | ca. 8 mg |
| Rindfleisch | ca. 4,3 mg |
| Kürbiskerne | ca. 7,5 mg |
| Cashewkerne | ca. 5,6 mg |
| Haferflocken | ca. 4 mg |
| Emmentaler | ca. 4 mg |
| Linsen (gekocht) | ca. 1,4 mg |
| Hühnerei | ca. 1,1 mg |
Wie viel Zink brauche ich täglich?
Erwachsene benötigen je nach Alter, Geschlecht und Phytatzufuhr der Ernährung unterschiedliche Mengen Zink. Die DGE gibt für Männer einen Richtwert von 11 bis 16 mg pro Tag an, für Frauen 7 bis 10 mg, abhängig von der Phytatzufuhr. Schwangere und Stillende haben einen leicht erhöhten Bedarf.
Wer sich ausgewogen ernährt, kann den Zinkbedarf meist über Lebensmittel decken. Risikogruppen für eine unzureichende Versorgung sind unter anderem Veganer:innen, ältere Menschen und Personen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass eine Unterversorgung mit Zink in bestimmten Bevölkerungsgruppen vorkommen kann, auch wenn schwere Mangelzustände in Deutschland insgesamt selten sind. Mehr dazu, wie sich ein Mangel bemerkbar machen kann, erfährst du im Beitrag Zink Mangel Symptome erkennen: 7 Warnzeichen im Überblick.
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Was hemmt oder fördert die Zinkaufnahme aus der Nahrung?
Phytate aus Getreide und Hülsenfrüchten sowie Calcium in hohen Mengen können die Zinkaufnahme verringern. Einweichen, Keimen oder Fermentieren von Getreide und Hülsenfrüchten kann den Phytatgehalt senken und die Verfügbarkeit von Zink verbessern.
Tierisches Eiweiß hingegen kann die Zinkaufnahme begünstigen. Deshalb gilt Zink aus Fleisch, Fisch und Milchprodukten generell als besser verwertbar als Zink aus rein pflanzlichen Quellen. Wer seine Ernährung gezielt auf eine gute Zinkversorgung ausrichten möchte, kann folgende Alltagstipps berücksichtigen:
- Hülsenfrüchte vor dem Kochen mehrere Stunden einweichen, um den Phytatgehalt zu senken
- Vollkornbrot statt helles Weißbrot wählen, da Vollkornprodukte zusätzlich Zink liefern
- Käse oder Eier als Beilage zu pflanzlichen Hauptgerichten kombinieren, um die Aufnahme zu unterstützen
- Nüsse und Samen leicht rösten, was den Geschmack verbessert, ohne den Zinkgehalt wesentlich zu verändern
- Kaffee oder stark calciumhaltige Getränke nicht direkt zu zinkreichen Mahlzeiten trinken
Wie unterscheidet sich der Zinkbedarf in verschiedenen Lebensphasen?
Der Zinkbedarf ist nicht in jeder Lebensphase gleich. Säuglinge und Kinder benötigen deutlich geringere absolute Mengen als Erwachsene, da ihr Körpergewicht niedriger ist, der relative Bedarf bezogen auf das Wachstum aber hoch sein kann. Mit zunehmendem Alter steigt der Bedarf bis zum Erwachsenenalter an und bleibt dann über weite Strecken des Lebens relativ stabil.
Im höheren Lebensalter kann die Zinkaufnahme aus dem Darm nachlassen, gleichzeitig nehmen manche ältere Menschen aufgrund von Appetitverlust oder eingeschränkter Kauffähigkeit weniger zinkreiche Lebensmittel wie Fleisch oder Nüsse zu sich. Das kann das Risiko für eine unzureichende Versorgung erhöhen. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf erhöht, da Zink für das Wachstum des Kindes und die Milchbildung benötigt wird. Eine bewusste Lebensmittelauswahl mit regelmäßigen zinkreichen Mahlzeiten kann in diesen Phasen besonders sinnvoll sein.
Wie wirkt sich die Zubereitung von Lebensmitteln auf den Zinkgehalt aus?
Die Art der Zubereitung kann beeinflussen, wie viel Zink dem Körper am Ende tatsächlich zur Verfügung steht. Starkes Kochen in viel Wasser kann dazu führen, dass wasserlösliche Mineralstoffe teilweise ins Kochwasser übergehen. Wer dieses Kochwasser mitverwendet, etwa in Suppen oder Soßen, kann einen Teil des Zinks dadurch wieder zurückgewinnen.
Auch Lagerung und Verarbeitung spielen eine Rolle. Frisches Gemüse und möglichst unverarbeitete Vollkornprodukte enthalten in der Regel mehr verfügbare Nährstoffe als stark verarbeitete Fertigprodukte, bei denen ein Teil der Mineralstoffe bereits während der industriellen Verarbeitung verloren gehen kann. Wer regelmäßig frische, abwechslungsreiche Mahlzeiten zubereitet statt überwiegend auf Fertiggerichte zurückzugreifen, unterstützt damit indirekt auch die eigene Zinkversorgung. Kombiniert mit den bereits genannten Tipps zum Einweichen und Keimen von Hülsenfrüchten lässt sich die Nährstoffaufnahme im Alltag mit wenig Aufwand verbessern.

Wann reicht die Ernährung nicht aus?
Bei einseitiger Ernährung, erhöhtem Bedarf oder bestimmten Lebenssituationen kann es sinnvoll sein, die Zinkzufuhr zu überdenken. Das betrifft etwa Menschen mit stark eingeschränkter Lebensmittelauswahl, nach Operationen oder bei bestimmten Vorerkrankungen. In solchen Fällen kann ärztlicher oder ernährungsfachlicher Rat helfen, die individuelle Versorgung einzuschätzen.
Mehr zur richtigen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln liest du im Beitrag Zink einnehmen: Dosierung, Timing & Wechselwirkungen. Auch die Frage, ob eine Kombination mit anderen Mineralstoffen sinnvoll ist, wird im Artikel Zink und Magnesium zusammen einnehmen: Sinnvoll? beantwortet. Wer mehr über die Wirkung von Zink im Körper erfahren möchte, findet Hintergründe im Beitrag Zink Wirkung: Das steckt hinter dem Spurenelement.
Nahrungsergänzung als sinnvolle Ergänzung zur Ernährung
Wenn die Ernährung allein nicht ausreicht oder gezielt ergänzt werden soll, können Nahrungsergänzungsmittel eine Option sein. Die N1 Zink Tabletten enthalten 25 mg Zink je Tablette als Zinkgluconat, was 250 % des Referenzwerts entspricht. Die Einnahme erfolgt mit einer Tablette täglich, zu einer Mahlzeit und mit ausreichend Flüssigkeit. Das Produkt ist vegan sowie gluten- und laktosefrei. Die angegebene tägliche Verzehrmenge sollte nicht überschritten werden.
Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zum Erhalt normaler Haut, Haare und Nägel, zu einer normalen kognitiven Funktion und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Weitere Produktvarianten mit Zink, etwa in Kombination mit Biotin oder weiteren Vitaminen, lassen sich über die Produktseiten N1 Biotin + Zink und N1 Hyaluronsäure + Vitamin C + Vitamin B12 + Zink einsehen – hierzu findest du nähere Angaben in der jeweiligen Packungsbeilage. Zudem gibt es im Ratgeber Selen, Zink & Magnesium: Wirkung und Einnahme im Überblick einen Vergleich verschiedener Mineralstoffe. Erhältlich sind die Produkte in der Apotheke, bei Shop Apotheke und auf Amazon.
Worauf sollte ich beim Kauf von Zinkpräparaten achten?
Nicht jedes Zinkpräparat ist gleich aufgebaut. Die folgende Übersicht zeigt wichtige Kriterien für die Auswahl.
| Kriterium | Worauf achten |
|---|---|
| Wirkstoffmenge | Orientierung am Referenzwert, keine dauerhafte Überdosierung |
| Zinkverbindung | z. B. Zinkgluconat, gut untersucht und verträglich |
| Darreichungsform | Tabletten, Kapseln oder Brausetabletten je nach Vorliebe |
| Zusatzstoffe | möglichst wenige unnötige Zusätze, vegan/glutenfrei bei Bedarf |
| Herkunft | Erhältlichkeit über Apotheke, Online-Apotheke oder Fachhandel |
Mehr zur Auswahl und Anwendung unterschiedlicher Darreichungsformen findest du im Artikel Zink Tabletten: Wirkung, Dosierung & Einnahme im Überblick. Bei äußerlichen Anwendungen, etwa auf der Haut, ist zudem der Beitrag Zink Salbe: Wirkung, Anwendung & wann sie nicht hilft interessant.
Wann zum Arzt?
Ein Zinkmangel kann sich durch verschiedene Beschwerden äußern. Ein Arztbesuch ist ratsam bei folgenden Anzeichen:
- Anhaltende Wundheilungsstörungen
- Häufiger Haarausfall ohne erkennbare Ursache
- Wiederkehrende Hautprobleme, etwa trockene oder entzündete Haut
- Geschmacks- oder Geruchsstörungen über längere Zeit
- Auffällig häufige Infekte trotz ausgewogener Ernährung
Solche Symptome können viele Ursachen haben und sollten ärztlich abgeklärt werden, bevor auf eigene Faust hochdosierte Präparate eingenommen werden. Weiterführende Informationen zur Nährstoffversorgung bietet auch das Portal gesund.bund.de.
Fazit: Zinkreiche Ernährung im Alltag umsetzen
Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen deckt bei den meisten Menschen den täglichen Zinkbedarf zuverlässig ab. Wer gezielt auf eine gute Kombination aus tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln mit Zink achtet und Zubereitungstricks wie das Einweichen von Hülsenfrüchten nutzt, kann die Zinkaufnahme zusätzlich unterstützen. Gerade saisonale Speisepläne bieten dabei eine gute Gelegenheit, zinkreiche Zutaten wie Kürbiskerne, Hülsenfrüchte oder heimisches Gemüse regelmäßig einzuplanen und so über das ganze Jahr hinweg eine stabile Versorgung zu sichern. Bei anhaltenden Beschwerden oder besonderen Lebensumständen lohnt sich eine ärztliche Abklärung, bevor eine zusätzliche Nahrungsergänzung in Betracht gezogen wird.
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Häufige Fragen
Welche Lebensmittel haben am meisten Zink?
Austern gehören zu den zinkreichsten Lebensmitteln, gefolgt von Innereien wie Leber, Rindfleisch, Kürbiskernen und Cashewkernen.
Enthalten pflanzliche Lebensmittel genug Zink für Veganer:innen?
Pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte liefern Zink, allerdings wird es durch Phytate schlechter aufgenommen. Veganer:innen sollten laut DGE auf eine etwas höhere Zinkzufuhr achten.
Wie viel Zink braucht man pro Tag?
Laut DGE liegt der Richtwert für Frauen bei 7 bis 10 mg und für Männer bei 11 bis 16 mg pro Tag, abhängig von der Phytatzufuhr der Ernährung.
Kann man Zink überdosieren, wenn man viel zinkreiche Lebensmittel isst?
Über normale Lebensmittel ist eine Überdosierung sehr unwahrscheinlich. Bei hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln sollte die angegebene Verzehrmenge dagegen nicht überschritten werden.
Was hemmt die Zinkaufnahme aus der Nahrung?
Phytate aus Getreide und Hülsenfrüchten sowie hohe Calciummengen können die Zinkaufnahme verringern.
Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende dich an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

Fachlich geprüft von: Marco Fechner, PTA – ausgebildete Fachkraft aus der Apotheke · N1 Produktexperte
Zuletzt aktualisiert: 12.10.2026
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