Nagelpilz behandeln

Nagelpilz schnell und effektiv behandeln

Wenn sich dein Nagel weiß, gelb oder bräunlich verfärbt, der einst so zarte Nagel an deiner Hand oder deinem Fuß plötzlich dick, wulstig und brüchig wird, kann es sich um eine Nagelpilzinfektion handeln. Nagelpilz ist für viele ein leidiges Thema. Warum? Es dauert Monate bis die Infektion ausgeheilt ist. Auch ist eine Vorbeugung von Nagelpilz nicht leicht. Die Pilzinfektion kann nämlich immer wieder kommen. Bei Nagelpilzinfektionen ist Ausdauer und Geduld gefragt bis der betroffene Nagel wirklich wieder frei vom Erreger ist. Wie das gelingt, welche Hausmittel sich dafür eignen und mit welchen effektiven Mitteln du sonst noch den Nagelpilz behandeln kannst, erfährst du hier.
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Nagelpilz mit Hausmitteln behandeln – Fluch oder Segen?

Fuß- und Nagelpilz vorbeugen ist gar nicht so einfach. Denn Nagelpilz, auch Nagelmykose oder Onychomykose genannt, ist am Anfang beinahe unsichtbar. Er verursacht auch keine Schmerzen und schränkt nicht die Lebensqualität ein.

Erst wenn Betroffene die ersten optischen Symptome wie Verfärbungen oder Flecken auf einem Teil des Nagels bemerken, hat der Pilz bereits Schäden an der Keratinschicht des Nagels angerichtet. Oft wird man dann erst aktiv und versucht den Nagel noch zu retten bevor er ganz befallen ist und sich vom Nagelbett löst.

Viele versuchen am Anfang eine Behandlung mit Hausmitteln bevor sie zur Apotheke oder zum Arzt gehen. Bist du auch davon ein Fan? Besonders im Anfangsstadium, wenn sich der Nagelpilz noch nicht komplett auf den Nägeln ausgebreitet hat, greifen viele zu Substanzen, die schon seit Jahrhunderten zum Erfolg führen sollen und sogar Nagelpilz vorbeugen können.

Der Vorteil von Hausmitteln: Du hast sie meist eh Zuhause und musst sie nicht extra kaufen. Zwar können Hausmittel die Ursache einer Pilzerkrankung nicht lösen, da sie nur oberflächlich wirken und nicht in die tiefen Schichten gelangen, wo er eigentlich wächst. Aber dennoch ist es nicht verkehrt, passende Hausmittel begleitend zu pharmazeutischen Anti-Pilzmitteln einzusetzen.

Nachfolgend ein kleiner Überblick über beliebte Hausmittel gegen eine Pilzinfektion des Nagels:

Essig

Viele schwören auf eine Erstbehandlung mit Essig, da dieser eine antimikrobielle Wirkung und einen hohen Säuregehalt hat, was Pilze nicht mögen. Pilze ziehen nämlich ein basisches bis neutrales Milieu vor und können nur dort überleben. Voraussetzung für eine effektive Behandlung des Nagels ist daher der Säuregehalt des Essigs. Hier wähle am besten einen Säuregehalt von 5 bis 25 Prozent. Viele nehmen hier auch Apfelessig als Hausmittel.
Je nachdem ob dein Nagel am Fuß oder an der Hand befallen ist, wende die Flüssigkeit wie folgt an.
Für die Fußnägel:
Mische warmes Wasser mit Essig im Verhältnis 1:1 und bade den betroffenen Fußnagel für 10 bis 15 Minuten in der Essig-Wasser-Lösung.
Für die Fingernägel:
Befeuchte ein Wattestäbchen oder ein Wattepad mit Essig und reibe damit den befallenen Nagel dreimal täglich ein.
Achtung: Wer empfindliche Haut hat, sollte bei Essig vorsichtig sein. Durch den hohen Säuregehalt kann es rund um den betroffenen Nagel zu Hautreizungen kommen.

Teebaumöl

Teebaumöl wird gerne bei Hautunreinheiten, aber auch bei der Behandlung von Herpes als Hausmittel verwendet, da es keimreduzierend ist. Bei Nagelpilz erfreut sich das pflanzliche Öl ebenfalls großer Beliebtheit. Das Öl ist nicht nur gut verträglich, sondern die Anwendung ist für dich auch ganz leicht: Benetze ein Wattepad oder ein Wattestäbchen mit Teebaumöl und betupfe damit deinen Nagelpilz 3 bis 4 Mal täglich. Du kannst auch einige Tropfen des ätherischen Öls in ein Fußbad geben. Wichtig zu wissen: Teebaumöl hat nur eine leicht fungizide Wirkung. Das bedeutet, dass du damit zwar einer Vermehrung der Pilzsporen vorbeugen kannst, sich der Nagelpilz aber nicht vollständig damit heilen lässt.

Knoblauch

In Knoblauch ist die sogenannte chemische Verbindung Allicin enthalten. Dieses wirkt antimikrobiell und gilt als natürliches Antibiotikum. Fakt ist, dass auf den Nagel gelegte Knoblauchscheiben nicht schaden. Reibe dafür täglich den betroffenen Nagel und die Haut drumherum mit einer halben Knoblauchzehe ein. Innerlich eingenommen soll Knoblauch ebenfalls helfen und sogar eine Pilzinfektion vorbeugen – vor allem in Form eines hochdosierten Präparats aus der Apotheke oder als Knoblauch-Kur: Hierfür musst du aber über viele Wochen hinweg täglich rohen Knoblauch essen.

Zitrone

Zitrone ist nicht nur eine Vitamin C-Bombe, sondern auch ein altbewährtes Nagelpilz-Gegenmittel. Die Säure entzieht der Pilzerkrankung den Nährboden. Tupfe dafür ein Wattestäbchen oder einen Wattepad in frischen Zitronensaft und benetze morgens und abends die betroffenen Nägel damit. Wichtig: Wiederhole dieses täglich über mehrere Wochen – auch wenn die Symptome abgeklungen sind.

Kochsalz

Jetzt wird's salzig für die Nägel. Ein Bad mit reinem Kochsalz hilft dabei, Entzündungen zu hemmen und Keime zu reduzieren. Gebe dafür 5 Esslöffel in 1 Liter warmes Wasser. Tauche dann die betroffene Hand oder den betroffenen Fuß in die Schüssel und lasse das Salz rund 15 Minuten auf deine Haut wirken. Lasse danach die Haut einfach an der Luft trocknen, damit das Salz auf deiner Haut und dem Nagelrand zurückbleibt und sich die Wirkung weiterhin entfalten kann.

Natron

Natron hat die Eigenschaft Feuchtigkeit zu binden und entzieht so dem Pilz die feuchte Grundlage zum Überleben. Mische dafür Natron mit Wasser bis es eine klebrige Konsistenz entsteht. Trage die Masse auf den betroffenen Nagel auf. Bitte beachte: Es muss reines Natron sein und kein Backpulver, welches noch andere Bestandteile enthält.

Hausmittel vs. Mittel aus der Apotheke zur Nagelpilzbehandlung

Wie du siehst, gibt es allerhand Hausmittel, die gegen Nagelpilz wirken sollen. Berücksichtige aber, dass die Wirksamkeit nicht medizinisch und wissenschaftlich belegt oder zumindest nicht ausreichend untersucht ist. Ob diese Mittel wirklich so gut helfen wie antimykotische Lacke, Lösungen, Cremes oder Tabletten vom Arzt oder Apotheker ist fraglich, da sie nicht so tief in die Nagelplatte eindringen und somit gar nicht richtig mit dem Pilz in Kontakt kommen. Da ist oftmals eine lokale Nagelpilz-Behandlung mit Antipilz-Nagellack oder -Creme effektiver. In leichteren Nagelpilzfällen kann diese Art der Selbstbehandlung ausreichen, wenn maximal die Hälfte der Nagelfläche befallen ist und die Nagelwurzel nicht infiziert ist – sprich der Bereich, wo die Nagelplatte gebildet wird. Bist du bei der Nagelpilz Diagnostik unsicher, solltest du lieber einen Arzt um Rat fragen.

Behandlung von Nagelpilz – Wann zum Arzt?

Eine Selbstmedikation mit Hausmitteln bei Nagelpilz ist oft die erste Wahl. Wenn die Erkrankung immer wieder – trotz kontinuierlicher Behandlung – voranschreitet und auch rezeptfreie Antimykotika, also lokale Arzneimittel gegen eine Nagelpilz Infektion aus der Apotheke, wie zum Beispiel eine Creme oder ein Lack, nach vier Wochen keine Besserung bringen, solltest du ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Hier bist du bei deiner hausärztlichen Praxis gut aufgehoben. Ist deine Pilzerkrankung weiter vorangeschritten, ist der Hautarzt der richtige Ansprechpartner für weitere Informationen und zur Bestimmung der Pilzfamilie.

Auslöser des Nagelpilzes


Apropos Pilzfamilie: Auslöser ist meist ein Fadenpilz, nur selten sind Hefe- oder Schimmelpilze für die Infektion verantwortlich. Etwa 82 Prozent aller Betroffenen zeigen diese Art von Nagelpilz.
Der Pilz dringt durch kleinste Hautrisse an deinem Nagelbett ein und verbreitet sich von der Unterseite in Richtung Nagelwurzel. Zehennägel sind dabei übrigens 4 mal häufiger von der Infektion betroffen als Fingernägel. Vor allem die großen Zehen machen oft Ärger.

Dass die Füße so oft betroffen sind, hat folgende Gründe:

Deine Füße sind einer großen mechanischen Belastung ausgesetzt. Dadurch kommt es eher zu winzigen Verletzungen, die Pilzen als willkommene Eintrittspforte dienen. Pilze finden ein feucht-warmes Milieu großartig und fühlen sich dort pudelwohl. Dieses Klima bedienen eher deine Füße als deine Hände, wenn du in deinen Schuhen oder Socken schwitzt.
Bleibt die Nagelpilzinfektion, egal ob an den Füßen oder Händen, unbehandelt, kann dies zur kompletten Zerstörung der Nägel führen. Deswegen ist es so wichtig frühzeitig eine medizinische Therapie zur Eindämmung der Erreger zu beginnen.


Was macht der Arzt bei einer Nagelpilz Behandlung?

Vor dem Arztbesuch solltest du keine Medikamente, wie eine Creme oder einen Lack auf die Nägel auftragen, da sie das Ergebnis verfälschen können. Auch sollten Frauen auf farbigen Nagellack verzichten, auch wenn dieser wunderbar den Nagelpilz – zumindest optisch – vertuschen lässt. Der Ablauf beim Arzt ist dann meist wie folgt:

Das Nagelpilz Gespräch

Gehst du zum Arzt, wird dieser als erstes deine Krankengeschichte besprechen. Dazu fragt der Arzt nach Symptomen, Grunderkrankungen und Lebensumständen, die für die Diagnose relevant sein können.

Die Nagelpilz Untersuchung

Nach dem Gespräch folgt die genaue Untersuchung, indem der Arzt den betroffenen Nagel und das umliegende Gewebe begutachtet.

Hast du eine verdickte, verfärbte Nagelplatte, ist das oft ein deutlicher Hinweis auf einen Nagelpilz. Für die genaue Abklärung der Nagelveränderungen wird dann der betroffene Bereich mit Alkohol desinfiziert und ein wenig Hornschicht abgeschabt. Die Nagelspäne kann so im Labor untersucht werden.

 

Die Nagelpilz Diagnose

Durch die Untersuchung der Nagelspäne im Labor kann herausgefunden werden, um welche Art des Pilzes es sich genau handelt, wie stark die Nagelplatte angegriffen ist und in welchem Stadium die erkrankten Nägel sich befinden. Bei der Auswahl eines geeigneten Wirkstoffes gegen deinen Nagelpilz berücksichtigt der Arzt dann den genauen Erregertyp sowie weitere Faktoren.

 

 

 

Medikamente zur Nagelpilzbehandlung

Dabei werden Pilzinfektionen in drei Stadien unterteilt, bei denen am Anfang noch

  • ein antimykotischer Antipilz-Nagellack,

  • eine Creme

  • oder ein Spray

helfen können.

Im zweiten und dritten Stadium ist bereits eine medikamentöse Behandlung mit Tabletten nötig, um den Erreger einzudämmen. Hier kannst du dir ein effektives Breitband-Antimykotikum vom Arzt verschreiben lassen.

Zur Behandlung von Infektionen der Fußnägel müssen die Tabletten mindestens drei Monate lang eingenommen werden.

Bei einem Nagelpilz an der Hand können bereits 6 Wochen ausreichen.

Übrigens kann die Therapie mit Tabletten mit einer zusätzlichen äußerlichen Nagelpilzbehandlung, wie mit Nagellacken oder Hausmitteln, gekoppelt werden. Allerdings ist immer Geduld bei der Behandlung gefragt. Denn alle Therapien der Infektion sollten so lange fortgesetzt werden, bis die Nägel gesund nachgewachsen sind und die Pilzinfektion nicht mehr zu sehen ist. Das dauert an den Zehen mindestens 6 Monate, kann sich aber auch ein Jahr und länger hinziehen.

Mögliche Ursachen: Woher kommt der Nagelpilz?

Des Weiteren ist es wichtig mit dem Arzt über mögliche Ursachen zu sprechen, warum es zur Infektion der Finger- und Fußnägel kommen konnte. Denn die Ansteckung mit Nagelpilz erfolgt von Mensch zu Mensch, wobei hierfür kein direkter Kontakt mit der infizierten Stelle erforderlich ist. Pilzsporen lauern nämlich überall – vor allem in feucht-warmer Umgebung. Deshalb sind auch Saunen, Schwimmbäder, Dampfbäder und Gemeinschaftsduschen häufig Orte der Ansteckung. Läufst du hier barfuß, riskierst du den Befall durch einen Fußnagelpilz.

Möglich ist auch, dass eine infizierte Person aus deiner Familie dich ansteckt, indem die Person barfuß durch die Räume läuft oder dieselben Handtücher oder dieselbe Nagelschere wie du verwendet. Da Krankheiten, wie Nagelpilz an Händen und Füßen durch dieselben Erreger verursacht werden, ist es auch möglich, dass sich Pilze von einem Familienmitglied mit infizierten Fußnägeln über die gemeinsam benutzte Nagelschere auf die Fingernägel einer anderen Person übertragen. Manchmal reicht es nur schon infizierte Socken anzufassen, um Nagelpilze zu übertragen.

Folgende Punkte können ebenfalls einen Nagelpilz begünstigen:

  • Schwaches Immunsystem

  • Schweißfüße durch ein geschlossenes Milieu in deinen nicht atmungsaktiven Schuhen

  • Fußpilz

  • Schuppenflechte

  • Verletzungen der Nägel, besonders der Fußnägel

  • Zu enge Schuhe oder auch Leihschuhe bei manchen Sportarten, wie beim Skifahren

  • Schlecht durchblutete Füße und Beine aufgrund von Gefäßkrankheiten oder Diabetes mellitus

Falls du also zu Fußpilz neigst, dir bei sportlichen Aktivitäten die Schuhe mit anderen Sportler:innen teilst oder ihr in der Familie eine Nagelschere für alle Personen habt, ist es ratsam die Schuhe und Gegenstände mit einem sporenabtötenden Spray zu desinfizieren. Das gilt auch für andere infizierte Artikel wie Handtücher und Socken. Wasche diese bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine und ergänze die Wäsche zusätzlich mit einem pilzabtötenden, flüssigen Hygiene-Wäschespüler.

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Effektive Behandlung mit langfristiger Wirkung: Nagelpilz Lösungen aus der Apotheke

Gut Ding will Weile haben – so auch bei Nagelpilz Infektionen. Wer den Nagelpilz wirksam behandeln möchte, muss die Therapie konsequent anwenden – ohne wenn und aber.

Damit der pilzabtötende Wirkstoff tief in den betroffenen Nagel und die Nagelplatte dringt, ist ein Art Transportmittel unverzichtbar, da die Nägel aufgrund ihrer Beschaffenheit kaum durchlässig sind. Hier ist als Therapie, wenn die Symptome noch nicht all zu stark auf den Nägeln ausgeprägt sind, eine Nagelpilz Lösung zur Behandlung der Pilze zu empfehlen.

Wenn der Lack, wie in der Packungsbeilage beschrieben, regelmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg angewendet wird, kannst du die Pilzinfektion in den Griff kriegen.

Der Vorteil vom Lack: Nagellacke bekämpfen den Pilz an der Nagelplatte und -wurzel. So enthält zum Beispiel die N1 Nagelpilz Lösung eine einzigartige Rezeptur, die an Finger- und Fußnägeln gleichermaßen angewendet werden kann. Die Rezeptur enthält den patentierten Wirkstoff ISK1320.

Der medizinische Nagellack mit 10 ml Inhalt zieht nach dem Auftragen mit dem praktischem Applikatorpinsel sofort ein und schafft so auf der Nageloberfläche eine ungünstige Umgebung für das Wachstum und die Ausbreitung der Pilze.

Die in der N1 Nagelpilz Lösung enthaltenen ätherischen Öle sorgen zudem für gesunde, schöne, und gepflegte Nägel, die zusätzlich die Haut um den Nagel und das Nagelbett pflegen.

Wer ergänzend auch noch den betroffenen Nagel mindestens einmal pro Woche anfeilt, beschleunigt den Prozess.

Nagelpilz behandeln für langfristig schöne Nägel

Fakt ist, dass Nagelpilz nicht von selbst verschwindet. Eine Behandlung der Infektion ist daher nicht nur angeraten, sondern notwendig, damit die Gesundheit der Nagelsubstanz und deine persönliche gewährleistet ist. Auch wenn der Heilungsprozess sehr lange dauert und du im gesamten Zeitraum der Behandlungen infektiös bist, ist es wichtig konsequent zu bleiben, damit du wieder schöne und gesunde Finger- und Fußnägel hast – und zwar Dauerhaft.