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3. August 2026Eine Warze am Po ist eine gutartige Hautwucherung durch humane Papillomviren (HPV), die meist harmlos aber ansteckend ist. Gewöhnliche Warzen heilen oft von selbst ab, während Feigwarzen im Analbereich ärztlich behandelt werden sollten. Die Therapie richtet sich nach dem Warzentyp.
- Gewöhnliche Warzen am Po heilen innerhalb von 6 Monaten bis 2 Jahren von selbst ab, bei Kindern bis zu 70 % nach 2 Jahren
- Salicylsäurepräparate werden einmal täglich aufgetragen, Behandlung dauert 4 bis 12 Wochen
- Feigwarzen entstehen durch sexuellen Kontakt mit HPV-Typen 6 und 11 und sind häufigste sexuell übertragbare Infektionen
Eine Warze am Po ist eine gutartige Hautwucherung durch humane Papillomviren (HPV). Meist sind Warzen am Po harmlos und auf die Gesäßhaut begrenzt, sitzen sie direkt am After, kann es sich um ansteckende Feigwarzen handeln.

Feigwarzen gelten als sexuell übertragbare Erkrankung und sollten ärztlich abgeklärt werden. Der Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Warze am Po und einer Feigwarze entscheidet über die richtige Therapie. Dieser Ratgeber erklärt, woran man beide Formen erkennt und was gegen sie hilft.
Warzen zählen zu den häufigsten gutartigen Hautveränderungen überhaupt. Schätzungen zufolge sind bis zu 10 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens von Hautwarzen betroffen. Bei Kindern und Jugendlichen liegt die Rate teils deutlich höher. Auslöser ist eine Infektion mit HPV. Von diesen Viren sind mehr als 200 verschiedene Typen bekannt. Manche Typen befallen bevorzugt die normale Körperhaut, andere die Schleimhäute im Genital- und Analbereich. Genau das entscheidet, ob eine gewöhnliche Warze am Po oder eine Feigwarze (Kondylom) vorliegt. Mehr Grundlagenwissen zu Erscheinungsformen und Ursachen bietet das Warzen-Wiki.
Was ist eine Warze am Po genau?
Eine Warze am Po ist eine kleine, meist raue oder glatte Hautwucherung. Sie entsteht durch eine HPV-Infektion der obersten Hautschicht. Am Gesäß selbst treten häufig gewöhnliche Warzen (Verrucae vulgares) oder Dellwarzen auf, mitunter auch als kleine Stielwarzen am Po. Sie werden grundsätzlich ähnlich behandelt wie Warzen an anderen Körperstellen. Sitzen die Wucherungen dagegen direkt am oder im After, spricht man meist von Feigwarzen. Diese gelten als eigenständige, sexuell übertragbare Erkrankung. Laut Weltgesundheitsorganisation zählen sie zu den weltweit häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.
Tipp aus der Apothekenpraxis
Bevor eine Warze am Po oder am Gesäß behandelt wird, lohnt ein genauer Blick: Liegt sie auf der normalen Gesäßhaut oder direkt am After? Nur bei gewöhnlichen Hautwarzen auf unverletzter Gesäßhaut kommen rezeptfreie Präparate infrage. Jede Veränderung am oder im After gehört grundsätzlich in ärztliche Hände.
Wie entstehen Warzen am Po?
Warzen am Po entstehen durch direkten oder indirekten Kontakt mit HPV. Übertragungswege sind etwa Hautkontakt, gemeinsam genutzte Handtücher oder Sitzflächen. Die Viren gelangen über kleinste, oft unsichtbare Hautverletzungen in die oberste Hautschicht. Dort regen sie das Zellwachstum an.
Bis eine sichtbare Warze entsteht, können Wochen bis mehrere Monate vergehen. Die Inkubationszeit gewöhnlicher Warzen liegt meist zwischen 4 Wochen und 8 Monaten. Bei Feigwarzen im Analbereich liegt sie häufig zwischen 2 und 8 Monaten.
Was ist die Ursache für Feigwarzen?
Ursache für Feigwarzen ist eine Infektion mit bestimmten HPV-Typen, vor allem HPV 6 und 11. Übertragen werden sie meist durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt beim Geschlechtsverkehr, auch ohne sichtbare Symptome beim Gegenüber. Begünstigt wird eine Ansteckung durch kleine Hautverletzungen und ein geschwächtes Immunsystem.
Begünstigende Faktoren für eine Warze am Po sind:
- Feuchte, warme Hautstellen, etwa durch Schwitzen oder eng anliegende Kleidung
- Kleine Hautverletzungen durch Rasur oder Reibung
- Ein geschwächtes Immunsystem, etwa durch Stress, Medikamente oder chronische Erkrankungen
- Enger Haut- oder Sexualkontakt, besonders bei Feigwarzen im Analbereich
Mehr zu Übertragungswegen und Inkubationszeit erklärt der Ratgeber Warze Virus (HPV): Ansteckung, Dauer & Behandlung.
Wie sehen Warzen am Po aus?
Gewöhnliche Warzen am Po zeigen sich meist als kleine, hautfarbene bis gräuliche Knötchen. Ihre Oberfläche ist rau, manchmal auch verhornt. Sie sind in der Regel 1 bis 10 Millimeter groß und schmerzlos. Bei Reibung durch Sitzen oder Kleidung können sie jedoch unangenehm spannen oder jucken.
Typische Merkmale im Überblick:
| Warzentyp | Aussehen | Typische Lage |
|---|---|---|
| Gewöhnliche Warze | Rau, erhaben, hautfarben bis bräunlich, 1-10 mm | Gesäßhaut, auch andere Körperstellen |
| Dellwarze | Glänzend, mit kleiner Delle in der Mitte, 2-5 mm | Gesäß, Oberschenkel, Rumpf |
| Feigwarze (Kondylom) | Weich, blumenkohlartig, oft in Gruppen | After, Genitalbereich |
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Welche Symptome treten bei einer Warze am Po auf?
Neben dem optischen Erscheinungsbild verursacht eine Warze am Po oft weitere Beschwerden. Häufig fallen die Wucherungen zunächst gar nicht durch Schmerzen auf, sondern durch ein unangenehmes Fremdkörpergefühl beim Sitzen.
Typische Symptome im Überblick:
- Juckreiz, besonders bei Reibung durch Kleidung oder beim Sitzen
- Spannungsgefühl an der betroffenen Hautstelle
- Leichtes Brennen, vor allem bei Feigwarzen im Analbereich
- Gelegentliches Nässen oder leichte Blutungen, etwa nach dem Stuhlgang
- Bei größeren Feigwarzen mitunter ein Fremdkörpergefühl am After
Warum juckt meine Warze?
Eine Warze am Po juckt häufig, weil die HPV-Infektion die oberste Hautschicht reizt und das umliegende Gewebe empfindlicher macht. Reibung durch Kleidung oder Sitzen verstärkt den Juckreiz zusätzlich. Auch ein beginnender Heilungsprozess kann vorübergehend zu Juckreiz führen. Starkes oder anhaltendes Jucken sollte ärztlich abgeklärt werden, um eine Reizung oder Infektion auszuschließen.
Wie wird eine Warze am Po diagnostiziert?
Eine Warze am Po erkennt eine Ärztin oder ein Arzt meist bereits durch Blickdiagnose. Typisches Aussehen, Lage und Konsistenz geben erste Hinweise. Bei Unsicherheit oder untypischem Aussehen kann eine Gewebeprobe sinnvoll sein. So lassen sich andere Hautveränderungen ausschließen. Im Analbereich wird zusätzlich oft eine Proktoskopie durchgeführt. Dabei wird geprüft, ob sich Feigwarzen auch im Analkanal ausgebreitet haben. Eine frühzeitige Abklärung erleichtert die passende Behandlung und verkürzt oft die Heilungsdauer.
Warze am Po oder Feigwarze am After: Was ist der Unterschied?
Der wichtigste Unterschied liegt in Erreger-Typ und Übertragungsweg. Gewöhnliche Warzen am Po werden meist durch Alltagskontakt übertragen. Feigwarzen entstehen dagegen vorrangig durch sexuellen Kontakt mit HPV-Typen wie 6 und 11. Diese beiden Typen sind für rund 90 Prozent aller Feigwarzen-Fälle verantwortlich. Sie verursachen in der Regel keine Krebserkrankungen. Anders sieht es bei sogenannten Hochrisiko-Typen wie HPV 16 und 18 aus.
Wie sehen Analwarzen aus?
Analwarzen zeigen sich zunächst als winzige, stecknadelkopfgroße Knötchen direkt am oder im After. Unbehandelt können sie über Wochen bis Monate wachsen. Dabei schließen sie sich oft zu größeren, weichen, blumenkohlartigen Gebilden zusammen. Sie sind meist hautfarben bis rötlich-bräunlich. Sie können jucken, nässen oder leicht bluten, etwa nach dem Stuhlgang. Weiterführende Informationen zu Feigwarzen bietet das Portal gesund.bund.de.
Wie häufig sind Warzen am Po und Feigwarzen?
Feigwarzen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen in Deutschland. Schätzungen gehen von jährlich mehreren Zehntausend neu diagnostizierten Fällen aus. Die Dunkelziffer gilt als deutlich höher, da nicht jede Feigwarze ärztlich abgeklärt wird. Die AWMF-Leitlinie zu HPV-assoziierten Läsionen der Anal- und Genitalregion (Stand 2026) geht davon aus, dass ein Großteil der sexuell aktiven Bevölkerung im Laufe des Lebens Kontakt mit genitalen HPV-Typen hat. Nur ein Teil davon entwickelt jedoch sichtbare Warzen.

Können Warzen am Po von selbst verschwinden?
Ja, viele gewöhnliche Warzen am Po heilen innerhalb von 6 Monaten bis 2 Jahren von selbst ab. Das Immunsystem bekämpft die Viren dabei nach und nach. Bei Kindern liegt die Spontanheilungsrate nach 2 Jahren bei bis zu 60 bis 70 Prozent. Bei Feigwarzen im Analbereich ist eine Spontanheilung seltener und weniger vorhersehbar. Deshalb ist hier häufiger eine gezielte Behandlung sinnvoll.
Welche Behandlung passt zu welcher Warze am Po?
| Befund | Mögliche Behandlung | Wo ärztlich abklären? |
|---|---|---|
| Gewöhnliche Warze auf Gesäßhaut | Salicylsäurehaltige Präparate, Vereisung | Bei Unsicherheit in Apotheke oder Arztpraxis |
| Feigwarze am oder im After | Podophyllotoxin, Imiquimod, Kryotherapie, Laser | Immer ärztlich, z. B. Hausarzt, Dermatologie oder Proktologie |
| Unklare oder wachsende Warze | Zunächst Diagnose, ggf. Gewebeprobe | Immer ärztlich abklären lassen |
Was tun gegen Warzen am Po?
Gegen eine gewöhnliche Warze auf der Gesäßhaut helfen meist rezeptfreie, äußerlich angewendete Präparate mit Salicylsäure. Auch eine Vereisung in der Apotheke oder Arztpraxis kommt infrage, mehr dazu im Ratgeber Warzen vereisen. Salicylsäurehaltige Lösungen werden in der Regel einmal täglich aufgetragen. Die Behandlung dauert häufig 4 bis 12 Wochen, bis die Warze vollständig abgetragen ist. Für gewöhnliche Warzen an Händen und Füßen gibt es die N1 Warzen Tinktur, die höchstens einmal pro Woche von einem Erwachsenen aufgetragen wird – für Warzen am Po oder am After ist sie nicht gedacht und nicht geeignet.
Wichtig: Im Analbereich oder auf sehr dünner, empfindlicher Haut sollten entsprechende Präparate nur nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt angewendet werden. Sie können die Schleimhaut reizen.
- Betroffene Stelle trocken und sauber halten
- Warze nicht aufkratzen oder abreißen, um eine Ausbreitung zu vermeiden
- Eigenes Handtuch verwenden
- Bei Unsicherheit ärztlich abklären lassen, besonders in Anal- oder Genitalnähe
Warzen an anderen Stellen, etwa am Knie oder am Fuß, folgen ähnlichen Behandlungsprinzipien wie eine Warze am Po.
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Wie bekommt man Feigwarzen am After weg?
Feigwarzen am After werden in der Regel von einer Hausärztin, einem Dermatologen oder Proktologen behandelt. Sie verschwinden selten von allein und bleiben oft ansteckend. Übliche Behandlungsoptionen bei der Feigwarzen-Behandlung sind:
- Podophyllotoxin oder Imiquimod: verschreibungspflichtige Cremes oder Lösungen, die über 3 bis 16 Wochen mehrmals wöchentlich aufgetragen werden
- Kryotherapie: Vereisung der Warzen mit flüssigem Stickstoff, oft im Abstand von 1 bis 2 Wochen wiederholt
- Lasertherapie oder elektrochirurgische Entfernung: bei größeren oder hartnäckigen Feigwarzen, meist in einer einzigen Sitzung
- Chirurgische Abtragung: in ausgeprägten Fällen
Die Behandlungsdauer variiert je nach Ausmaß der Feigwarzen. Sie liegt häufig bei mehreren Wochen bis Monaten. Rückfälle treten laut Fachliteratur bei etwa 20 bis 30 Prozent der Behandelten innerhalb der ersten 6 Monate auf. Das Virus kann im Körper verbleiben. Auch nach erfolgreicher Therapie sind daher regelmäßige Kontrollen sinnvoll. Ergänzende Einordnungen zu Wirkstoffen und Anwendung liefert die Datenbank der Gelben Liste.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Entfernung von Feigwarzen?
Die Kosten für die medizinisch notwendige Behandlung von Feigwarzen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel, wenn eine Ärztin oder ein Arzt die Therapie verordnet. Das gilt sowohl für verschreibungspflichtige Cremes wie Podophyllotoxin oder Imiquimod als auch für Verfahren wie Kryotherapie oder operative Entfernung. Rein kosmetische Wünsche oder Zusatzleistungen außerhalb der medizinischen Notwendigkeit können hingegen selbst zu tragen sein. Bei Unsicherheiten zur Kostenübernahme lohnt sich eine Rückfrage direkt bei der eigenen Krankenkasse oder in der behandelnden Praxis.
Warze am Po und Partnerschaft: Was gilt es zu beachten?
Feigwarzen betreffen oft nicht nur eine Person allein. Da sie überwiegend durch sexuellen Kontakt übertragen werden, ist es sinnvoll, Sexualpartnerinnen und -partner über die Diagnose zu informieren. So können auch sie sich untersuchen lassen, selbst wenn noch keine sichtbaren Symptome bestehen.
Bis zur vollständigen Abheilung empfehlen Fachleute häufig, auf Geschlechtsverkehr zu verzichten oder konsequent Kondome zu nutzen. Das senkt das Übertragungsrisiko, schließt es aber nicht vollständig aus, da HPV auch Hautareale außerhalb der durch Kondome geschützten Zone befallen kann. Offene Kommunikation in der Partnerschaft sowie eine gemeinsame ärztliche Abklärung helfen, die Infektion einzudämmen und erneuten Ansteckungen vorzubeugen.
Welche Hausmittel und Vorbeugung helfen?
Hausmittel wie Teebaumöl, Apfelessig oder Zwiebelsaft werden häufig genannt. Ihre Wirksamkeit gegen Warzen ist jedoch wissenschaftlich kaum belegt. Sie können allenfalls unterstützend eingesetzt werden. Eine geprüfte Behandlung ersetzen sie nicht, besonders nicht im Analbereich.
Zur Vorbeugung einer Warze am Po haben sich folgende Maßnahmen bewährt:
- Öffentliche Sitzflächen, Handtücher oder Rasierer nicht mit anderen teilen
- Haut nach dem Duschen gut trocknen, besonders in Hautfalten
- Immunsystem durch ausreichend Schlaf, Bewegung und ausgewogene Ernährung stärken
- Bei Feigwarzen: Kondome nutzen, auch wenn sie das Übertragungsrisiko nicht vollständig ausschließen
- HPV-Impfung in Betracht ziehen, die laut Ständiger Impfkommission (STIKO) für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen wird und auch vor Feigwarzen auslösenden HPV-Typen schützen kann
Was mögen Warzen gar nicht?
Warzen mögen vor allem trockene Haut, ein starkes Immunsystem und konsequente Behandlung gar nicht. Ein gut funktionierendes Immunsystem kann eine HPV-Infektion oft innerhalb von Monaten bis wenigen Jahren von selbst bekämpfen. Ein gesunder Lebensstil kann die Abheilung dabei unterstützen.
Was eine Warze am Po zusätzlich erschwert:
- Konsequente Trockenhaltung der betroffenen Hautstelle
- Regelmäßige, korrekte Anwendung warzenspezifischer Präparate über mehrere Wochen
- Vermeiden von Reibung und mechanischer Reizung
- Verzicht auf gemeinsames Nutzen von Handtüchern oder Rasierern
Wann zum Arzt bei einer Warze am Po?
Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn Warzen am Po sehr schnell wachsen, bluten oder stark jucken. Auch eine farbliche Veränderung sollte abgeklärt werden. Bei Verdacht auf Feigwarzen im Anal- oder Genitalbereich sollte grundsätzlich eine ärztliche Abklärung erfolgen. Eine Selbstbehandlung kann dort riskant sein, zudem müssen andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Auch wiederkehrende Warzen trotz Behandlung über mehr als 3 Monate sollten ärztlich untersucht werden. Weiterführende medizinische Hintergründe zu HPV liefert das Robert Koch-Institut.
Eine Warze am Po ist in den meisten Fällen harmlos. Mit Geduld sowie geeigneten Präparaten lässt sie sich meist gut behandeln. Bei Warzen im Analbereich, ungewöhnlichem Wachstum oder Unsicherheit lohnt sich jedoch immer der Gang in die Arztpraxis oder Apotheke. So findet sich die passende Behandlung für jede Warze am Po.
Wann zum Arzt?
- Warze am After oder im Analbereich (Verdacht auf Feigwarze)
- Schnelles Wachstum, Blutung oder starkes Jucken
- Farbliche Veränderung der Warze
- Wiederkehrende Warzen trotz Behandlung über mehr als 3 Monate
- Geschwächtes Immunsystem oder Diabetes
Häufige Fragen
Was tun gegen Warzen am Po?
Bei harmlosen Hautwarzen helfen meist rezeptfreie Präparate mit Salicylsäure über 4 bis 12 Wochen oder eine Vereisung. Im Anal- oder Genitalbereich sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wie sehen Warzen am Po aus?
Meist als 1 bis 10 Millimeter große, raue, hautfarbene bis gräuliche Knötchen, die schmerzlos sind, aber bei Reibung jucken oder spannen können.
Wie bekommt man Feigwarzen am After weg?
Ärztlich verordnete Cremes wie Podophyllotoxin oder Imiquimod über mehrere Wochen, Vereisung, Laser- oder elektrochirurgische Entfernung sind übliche Behandlungsmethoden.
Wie entstehen Warzen am Po?
Durch eine Infektion mit humanen Papillomviren, übertragen über Hautkontakt, gemeinsam genutzte Textilien oder – bei Feigwarzen – sexuellen Kontakt. Die Inkubationszeit liegt oft zwischen 4 Wochen und 8 Monaten.
Können Warzen am Po von selbst verschwinden?
Ja, viele Hautwarzen heilen innerhalb von 6 Monaten bis 2 Jahren von selbst ab, bei Kindern liegt die Spontanheilungsrate nach 2 Jahren bei bis zu 60 bis 70 Prozent.
Wie sehen Analwarzen aus?
Zunächst als winzige, stecknadelkopfgroße Knötchen am After, die unbehandelt zu größeren, weichen, blumenkohlartigen Wucherungen zusammenwachsen können.
Quellen
Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende dich an Ärztin, Arzt oder Apotheke.
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Fachlich geprüft von: Marco Fechner, PTA – ausgebildete Fachkraft aus der Apotheke · N1 Produktexperte
Zuletzt aktualisiert: 30.10.2026
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