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24. August 2026Vitaminmangel zeigt sich durch Müdigkeit, blasse Haut, brüchige Nägel, Haarausfall und erhöhte Infektanfälligkeit. Die genauen Symptome hängen davon ab, welches Vitamin fehlt. Halten solche Beschwerden länger als zwei bis drei Wochen an, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
- Häufigste Mängel: etwa 30 % der Erwachsenen in Deutschland haben Vitamin-D-Werte unter 50 nmol/l
- 10–30 % der über 65-Jährigen weisen grenzwertige oder niedrige Vitamin-B12-Werte auf
- Ursachen: einseitige Ernährung, Magen-Darm-Erkrankungen, bestimmte Medikamente, hoher Alkoholkonsum
Vitaminmangel-Symptome und -Ursachen sind vielfältig: Typische Anzeichen sind Müdigkeit, blasse oder trockene Haut, Haarausfall und Übelkeit, während die Ursachen meist in einseitiger Ernährung, chronischen Erkrankungen oder erhöhtem Bedarf liegen.

Vitaminmangel bedeutet, dass der Körper zu wenig von einem oder mehreren lebenswichtigen Vitaminen erhält. Das kann Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Hautveränderungen auslösen und langfristig zu ernsthaften Erkrankungen führen.
Was ist Vitaminmangel genau?
Vitaminmangel ist ein Zustand, bei dem die Zufuhr oder Aufnahme eines Vitamins nicht ausreicht, um den Körperbedarf zu decken. Man unterscheidet einen manifesten Mangel, bei dem bereits Krankheitszeichen auftreten, von einer subklinischen Unterversorgung, die zunächst unbemerkt bleibt und sich erst nach Wochen oder Monaten bemerkbar macht.
Ursachen sind unter anderem einseitige Ernährung, chronische Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, bestimmte Medikamente (etwa Magensäureblocker oder Metformin), hoher Alkoholkonsum sowie ein erhöhter Bedarf in Schwangerschaft und Stillzeit. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erreicht ein spürbarer Teil der Bevölkerung bei einzelnen Vitaminen die empfohlene Zufuhr nicht dauerhaft, ohne dass zwangsläufig Krankheitszeichen vorliegen müssen.
Allgemeiner Nährstoffmangel kann neben Vitaminen auch Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium oder Zink betreffen – die Mangelerscheinungen ähneln sich dabei oft.
Tipp aus der Apothekenpraxis
Wer unsicher ist, ob hinter Müdigkeit oder Hautproblemen ein Vitaminmangel steckt, kann in der Apotheke nach Testmöglichkeiten für einzelne Vitaminwerte fragen. So lässt sich schnell einordnen, ob eine ärztliche Blutuntersuchung sinnvoll ist, bevor auf eigene Faust Präparate eingenommen werden.
Welche Symptome deuten auf einen Vitaminmangel hin?
Typische Vitaminmangel-Symptome sind Müdigkeit, blasse Haut, brüchige Nägel, Haarausfall und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Je nachdem, welches Vitamin fehlt, zeigen sich unterschiedliche Beschwerden.
Diese entwickeln sich oft schleichend über mehrere Wochen.
- Anhaltende Erschöpfung und Konzentrationsschwäche
- Blasse, fahle Haut und Kreislaufprobleme (häufig bei Vitamin-B12- oder Folsäuremangel)
- Trockene Haut und Nachtblindheit (möglicher Hinweis auf Vitamin-A-Mangel)
- Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen und Füßen
- Zahnfleischbluten und schlecht heilende Wunden (Hinweis auf Vitamin-C-Mangel)
- Muskelschwäche und Knochenschmerzen (typisch bei Vitamin-D-Mangel)
- Sehstörungen in der Dämmerung (mögliches Zeichen für Vitamin-A-Mangel)
Halten solche Beschwerden länger als zwei bis drei Wochen an, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen, um die genaue Ursache zu bestimmen.
Mehr zu unspezifischen Warnzeichen liefert unser Ratgeber zu den häufigsten Ursachen für anhaltende Müdigkeit.
Vitaminmangel-Symptome in der Tabelle: Was fällt auf?
Eine Übersicht hilft dabei, Vitaminmangel-Symptome schneller einem möglichen Auslöser zuzuordnen. Die folgende Tabelle fasst häufig genannte Hautveränderungen und Beschwerden zusammen, die bei Vitaminmangel beobachtet werden.
| Beschwerde | Möglicher Zusammenhang | Weiteres typisches Merkmal |
|---|---|---|
| Trockene Haut | Vitamin-A-Mangel | Zusätzlich oft Sehstörungen in der Dämmerung |
| Fahle, blasse Haut | Vitamin-B12- oder Folsäuremangel | Begleitend häufig Kreislaufprobleme und Müdigkeit |
| Rissige Mundwinkel | Vitamin-B2-Mangel | Teils zusammen mit Hautentzündungen |
| Zahnfleischbluten | Vitamin-C-Mangel | Schlecht heilende Wunden |
| Übelkeit und Durchfall | Niacin-, B12- oder Folsäuremangel | Oft begleitet von Appetitlosigkeit |
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Wer hat ein erhöhtes Risiko für Vitaminmangel?
Bestimmte Gruppen sind deutlich häufiger von einem Vitaminmangel betroffen als die Allgemeinbevölkerung.
Dazu zählen Schwangere und Stillende mit erhöhtem Bedarf an Folsäure und Vitamin D, Menschen über 65 Jahre mit verminderter Nährstoffaufnahme im Darm, Veganer und Vegetarier mit fehlender Zufuhr von Vitamin B12 aus tierischen Lebensmitteln sowie Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn.
Auch starke Raucher haben laut DGE einen um rund 35 % erhöhten Vitamin-C-Bedarf, da Nikotin den Vitamin-C-Spiegel im Blut senkt. Wer über einen längeren Zeitraum eine strenge Diät einhält oder regelmäßig Alkohol in größeren Mengen konsumiert, sollte seinen Vitaminstatus ebenfalls im Blick behalten.
Wann zum Arzt bei Verdacht auf Vitaminmangel?
Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn Beschwerden länger anhalten oder sich verstärken. Allein aus Symptomen lässt sich ein Vitaminmangel nicht sicher bestimmen – nur eine Blutuntersuchung gibt Klarheit.
Wann zum Arzt?
- Beschwerden wie Müdigkeit, Kribbeln oder Hautveränderungen halten länger als zwei bis drei Wochen an
- Durchfall oder Übelkeit bestehen seit mehr als drei Tagen
- Zahnfleischbluten oder schlecht heilende Wunden treten auf
- Muskelschwäche, Knochenschmerzen oder Gangunsicherheit bei Senioren fallen auf
- Sehstörungen in der Dämmerung oder starker Haarausfall bestehen bleiben
Was ist der normale Wert für Vitamin B12?
Als normal gilt in deutschen Laboren meist ein Vitamin-B12-Wert im Serum zwischen etwa 200 und 900 pg/ml (bzw. rund 150 bis 650 pmol/l), wobei die genauen Referenzbereiche je nach Labor leicht variieren. Werte unterhalb des jeweiligen Labor-Grenzwerts gelten als Hinweis auf einen möglichen Mangel, müssen aber immer im Zusammenhang mit Symptomen und gegebenenfalls weiteren Werten wie Holotranscobalamin bewertet werden.
Eine eindeutige Einordnung kann nur der Arzt anhand des individuellen Laborbefunds vornehmen.
Wo ist Vitamin B12 drin?
Vitamin B12 kommt natürlicherweise fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Besonders reich daran sind Innereien wie Leber, außerdem Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte.
Pflanzliche Lebensmittel enthalten normalerweise kein relevantes Vitamin B12, weshalb Veganer auf angereicherte Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel angewiesen sein können, um ihren Bedarf zu decken.
Woran erkennt man Vitaminmangel bei Senioren?
Bei Senioren zeigt sich Vitaminmangel oft durch Müdigkeit, Muskelschwäche, Gangunsicherheit und eine erhöhte Infektanfälligkeit, die leicht mit altersbedingten Veränderungen verwechselt werden. Grund ist meist eine im Alter nachlassende Aufnahmefähigkeit im Darm, besonders für Vitamin B12 und Vitamin D. Da die körpereigene Vitamin-D-Bildung über die Haut mit zunehmendem Alter abnimmt, zählen Senioren neben Schwangeren und Veganern zu den Risikogruppen, bei denen eine regelmäßige Kontrolle der Vitaminwerte sinnvoll sein kann.
Welcher Vitaminmangel ist am häufigsten?
In Deutschland ist ein unzureichender Vitamin-D-Spiegel besonders verbreitet, vor allem in den Wintermonaten von Oktober bis März, wenn die Sonneneinstrahlung für die körpereigene Bildung nicht ausreicht.
Laut der bundesweiten Studie DEGS1 des Robert Koch-Instituts (Erhebungszeitraum 2008 bis 2011) wiesen rund 30 % der Erwachsenen in Deutschland Vitamin-D-Werte unterhalb von 50 nmol/l auf, was als unzureichende Versorgung gilt.
Auch Vitamin B12 ist häufig betroffen: Bei Menschen über 65 Jahren liegt der Anteil mit grenzwertigen oder niedrigen Werten nach verschiedenen Untersuchungen bei etwa 10 bis 30 %, da die Aufnahmefähigkeit im Alter nachlässt. Folsäuremangel tritt gehäuft bei Schwangeren auf, weshalb die DGE bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft eine tägliche Zufuhr von 400 µg empfiehlt.
Wie lässt sich ein Vitamin-D-Mangel feststellen?
Ein Vitamin-D-Mangel lässt sich zuverlässig nur über eine Blutuntersuchung feststellen, bei der der Wert des Speicherstoffs 25-Hydroxy-Vitamin-D bestimmt wird. Werte unterhalb von 50 nmol/l gelten laut RKI als Hinweis auf eine unzureichende Versorgung. Da Symptome wie Müdigkeit oder Muskelschwäche allein keine sichere Diagnose erlauben, empfiehlt sich bei anhaltenden Beschwerden eine Abklärung beim Hausarzt, besonders in den Wintermonaten oder bei bekannten Risikofaktoren.
Kann Vitaminmangel Durchfall oder Übelkeit verursachen?
Ja, ein Vitaminmangel kann Durchfall und Übelkeit auslösen. Besonders ein Mangel an Niacin (Vitamin B3), Vitamin B12 oder Folsäure kann die Darmschleimhaut beeinträchtigen und Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Appetitlosigkeit und Übelkeit nach sich ziehen. Umgekehrt können chronische Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall auch selbst einen Vitaminmangel begünstigen, da Nährstoffe schlechter aufgenommen werden. Bei anhaltenden Beschwerden über mehr als drei Tage ist eine ärztliche Untersuchung sinnvoll, um Ursache und Zusammenhang zu klären.

Welche Krankheiten können durch Vitaminmangel entstehen?
Ein unbehandelter Vitaminmangel kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Bekannte Beispiele sind Skorbut durch Vitamin-C-Mangel, Rachitis bei Kindern durch Vitamin-D-Mangel sowie Beriberi durch Vitamin-B1-Mangel.
Ein langfristiger Vitamin-B12-Mangel kann eine perniziöse Anämie und neurologische Schäden verursachen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit rund 190 Millionen Kinder im Vorschulalter von einem Vitamin-A-Mangel betroffen, der zu den häufigsten Ursachen für vermeidbare Erblindung im Kindesalter zählt.
Auch ein geschwächtes Immunsystem, Osteoporose und Wachstumsstörungen können Folgen eines dauerhaften Mangels sein. Ein häufig unterschätztes Beispiel ist der Eisenmangel, der oft parallel zu einem Vitaminmangel auftritt – mehr dazu in unserem Ratgeber zu den typischen Anzeichen eines Eisenmangels.
Wie wird Vitaminmangel diagnostiziert und behandelt?
Die Diagnose eines Vitaminmangels erfolgt über eine Blutuntersuchung, da Symptome allein zu unspezifisch sind. Hausärzte oder Apotheken können gezielt einzelne Vitaminwerte wie Vitamin D, B12 oder Folsäure im Blut bestimmen.
Wird ein Mangel bestätigt, richtet sich die Behandlung nach Schweregrad: Bei einem leichten Vitamin-D-Mangel reichen häufig 800 bis 1.000 Internationale Einheiten (I.E.) pro Tag über mehrere Wochen, bei stark erniedrigten Werten verordnen Ärzte teils höher dosierte Präparate über einen begrenzten Zeitraum. Ein Vitamin-B12-Mangel wird oft zunächst mit Injektionen und anschließend mit oraler Erhaltungstherapie behandelt.
Wer über längere Zeit Beschwerden wie Müdigkeit, Haarausfall oder Kribbeln bemerkt, sollte einen Arztbesuch in Betracht ziehen, statt auf eigene Faust dauerhaft hochdosierte Präparate einzunehmen, da auch eine Überversorgung gesundheitliche Risiken bergen kann.
Was sind die 13 wichtigsten Vitamine?
Der Körper benötigt insgesamt 13 Vitamine, die er größtenteils nicht selbst herstellen kann. Sie werden in fettlösliche (A, D, E, K) und wasserlösliche Vitamine (C und die acht B-Vitamine) unterteilt. Die folgende Tabelle zeigt die von der DGE empfohlene tägliche Zufuhr für Erwachsene sowie mögliche Mangelsymptome.
| Vitamin | Funktion | Täglicher Bedarf (Erwachsene, laut DGE) | Mögliches Mangelsymptom |
|---|---|---|---|
| Vitamin A | Sehkraft, Immunsystem | ca. 0,8–1,1 mg | Nachtblindheit, trockene Haut |
| Vitamin B1 (Thiamin) | Energiestoffwechsel | ca. 1,0–1,3 mg | Muskelschwäche, Nervenstörungen |
| Vitamin B2 (Riboflavin) | Zellwachstum | ca. 1,1–1,5 mg | Rissige Mundwinkel |
| Vitamin B3 (Niacin) | Hautgesundheit, Verdauung | ca. 11–16 mg | Hautentzündungen, Durchfall |
| Vitamin B5 (Pantothensäure) | Hormonbildung | ca. 6 mg (Schätzwert) | Erschöpfung, Kopfschmerzen |
| Vitamin B6 | Nervensystem | ca. 1,4–1,6 mg | Reizbarkeit, Hautveränderungen |
| Vitamin B7 (Biotin) | Haut, Haare, Nägel | ca. 30–60 µg (Schätzwert) | Haarausfall |
| Vitamin B9 (Folsäure) | Zellteilung | 300 µg | Blutarmut, Müdigkeit |
| Vitamin B12 | Nerven, Blutbildung | 4,0 µg | Kribbeln, Blässe |
| Vitamin C | Immunsystem, Bindegewebe | 95–110 mg | Zahnfleischbluten, Müdigkeit |
| Vitamin D | Knochen, Immunsystem | 20 µg (800 I.E.) ohne Eigensynthese | Muskel- und Knochenschmerzen |
| Vitamin E | Zellschutz | ca. 11–15 mg | Muskelschwäche (selten) |
| Vitamin K | Blutgerinnung | ca. 60–80 µg | Erhöhte Blutungsneigung |
Wie lässt sich Vitaminmangel vorbeugen?
Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und, je nach Ernährungsweise, Fisch oder Milchprodukten deckt bei den meisten Menschen den täglichen Vitaminbedarf. Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag – die von der DGE empfohlene Faustregel – liefern beispielsweise bereits einen Großteil des Vitamin-C-Bedarfs.
Risikogruppen wie Schwangere, Senioren, Veganer oder Menschen mit chronischen Erkrankungen profitieren mitunter von einer gezielten Nahrungsergänzung. Wer seinen täglichen Bedarf unterstützen möchte, findet in N1 Multivitamine + Mineralstoffe eine Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen für den Alltag: Die Tabletten liefern unter anderem 100 % des Referenzwerts für die Vitamine A, C, D, E sowie die B-Vitamine und tragen durch die enthaltenen B-Vitamine zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur normalen psychischen Funktion bei; Eisen, Magnesium oder Jod enthält das Präparat nicht.
Speziell bei einem nachgewiesenen Vitamin-D-Mangel lohnt sich außerdem ein Blick in unseren Ratgeber zu Symptomen und Behandlung eines Vitamin-D-Mangels. Vor der Einnahme hochdosierter Präparate empfiehlt sich jedoch eine Blutuntersuchung, um einen tatsächlichen Mangel zu bestätigen und Überdosierungen zu vermeiden.
Weiterführende, unabhängige Informationen bietet das Portal gesund.bund.de.
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Wann zum Arzt?
- Beschwerden wie Müdigkeit, Kribbeln oder Hautveränderungen halten länger als zwei bis drei Wochen an
- Durchfall oder Übelkeit bestehen seit mehr als drei Tagen
- Zahnfleischbluten oder schlecht heilende Wunden treten auf
- Muskelschwäche, Knochenschmerzen oder Gangunsicherheit bei Senioren fallen auf
- Sehstörungen in der Dämmerung oder starker Haarausfall bestehen bleiben
Häufige Fragen
Was für Symptome hat man bei Vitaminmangel?
Häufig treten Müdigkeit, blasse Haut, brüchige Nägel, Haarausfall, Konzentrationsprobleme und eine erhöhte Infektanfälligkeit auf. Welche Beschwerden genau auftreten, hängt vom betroffenen Vitamin ab.
Welcher Vitaminmangel ist am häufigsten?
In Deutschland sind Vitamin-D-Mangel, besonders im Winter, sowie Vitamin-B12-Mangel bei Senioren und Veganern am häufigsten. Laut RKI-Studie DEGS1 hatten rund 30 % der Erwachsenen einen Vitamin-D-Wert unter 50 nmol/l.
Kann Vitaminmangel Durchfall verursachen?
Ja, vor allem ein Mangel an Niacin, Vitamin B12 oder Folsäure kann Durchfall und andere Verdauungsbeschwerden auslösen.
Kann Vitaminmangel Übelkeit verursachen?
Ja, insbesondere ein Mangel an B-Vitaminen kann Appetitlosigkeit und Übelkeit begünstigen.
Wie kann ich testen, ob ich einen Vitaminmangel habe?
Eine Blutuntersuchung beim Arzt oder in der Apotheke zeigt zuverlässig, ob und welche Vitaminwerte zu niedrig sind.
Welche Anzeichen deuten auf Vitaminmangel bei Senioren hin?
Bei Senioren fallen oft Müdigkeit, Muskelschwäche und Gangunsicherheit auf, die leicht mit normalen Alterserscheinungen verwechselt werden, aber auf einen Vitamin-B12- oder Vitamin-D-Mangel hindeuten können.
Quellen
- Robert Koch-Institut – Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)
- gesund.bund.de – Informationsportal des Bundesministeriums für Gesundheit
- World Health Organization – Micronutrient Deficiencies
- Apotheken Umschau – Vitaminmangel
Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende dich an Ärztin, Arzt oder Apotheke.

Fachlich geprüft von: Marco Fechner, PTA – ausgebildete Fachkraft aus der Apotheke · N1 Produktexperte
Zuletzt aktualisiert: 30.10.2026
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